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Stromausfall Vorsorge – Vorbereitung auf einen Blackout

Stromausfall Vorsorge - Vorbereitung auf einen Blackout

 

Ist eine Stromausfall Vorsorge nur etwas für Hysteriker oder Endzeit Fanatiker?

Nein, die Vorbereitung auf Krisen, wozu auch ein Stromausfall bzw. ein Blackout zählt, wird unteranderem vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfohlen1.

„Leider sind wir in Deutschland auf die Folgen eines flächendeckenden Stromausfalls nicht ausreichend vorbereitet“

GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen2.

Wenn der Strom längere Zeit ausfällt, wird unser Alltag quasi abgeschaltet. Die Wohnung ist dunkel, der Fernseher ist aus, die Heizung hat die Arbeit eingestellt und das Wasser fließt nicht mehr.

In der Regel werden Stromausfälle in wenigen Stunden behoben. Wenn es schlecht läuft, kann es bei einer Katastrophe (Unwetter) Tage oder Wochen dauern bis der Strom wieder fließt. Jedoch sind nicht nur Unwetter die Ursache für Stromausfälle, auch menschliches Versagen kann zu einem mehrtägigen Stromausfall führen.

Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal waren 64.400 Haushalte zwischenzeitlich von der Stromversorgung getrennt3.
Als bei Bauarbeiten in Berlin ein Stromkabel durchtrennt wurde, waren 31.000 Haushalte für bis zu 31 Stunden ohne Strom4.

Aufgrund des Krieges in der Ukraine und eines möglichen Versorgungsengpasses wächst in Deutschland aktuell die Angst vor einem flächendeckenden Stromausfall.

Experten schätzen einen Blackout als eines der schlimmsten Katastrophenszenarien ein.

„Ein Blackout gehört aktuell zu den größten Risiken für unser Land“

Wolfram Geier (Abteilungsleiter für Risikomanagement und Internationale Angelegenheit im BKK)5

Wie du siehst, kann die Vorbereitung auf einen Blackout bzw. einen längeren Stromausfall durchaus sinnvoll sein.

Keine Sorge! Die richtige Stromausfall Vorsorge kostet übrigens keine hunderte von Euro.

 

In diesem Ratgeber erfährst du,…

 

Im ersten Teil des Ratgebers erhältst du viele Informationen rund ums Thema Stromausfall und Blackout. Dieser Teil ist besonders für Leute interessant, die sich das erste Mal damit befassen.

 

Solltest du eher auf der Suche nach Produkten für die richtige Stromausfall Vorsorge sein, dann spring am besten gleich zur zweiten Hälfte.

 

Wissenswertes zum Thema Blackout & Stromausfall

Was ist ein Blackout ?

So ziemlich jeder von uns hat schon einmal einen Stromausfall erlebt. Den meisten von uns ist der Stromausfall jedoch nur aufgefallen, weil die Uhr am Backofen zurückgesetzt wurde. Direkte Auswirkungen des Stromausfalls haben wahrscheinlich die wenigsten jemals mitbekommen.

Folgende Begrifflichkeiten solltest du kennen:

  • Stromausfall: Ereignis von kurzer Dauer, welches nur ein kleines Areal betrifft.
  • Blackout: Längerfristiges Ereignis, welches mehrere Regionen, große Teile des Landes oder ganze Kontinente betrifft.

Das heißt, ein Blackout ist ein Stromausfall der flächendeckend und für eine längere Zeit aufritt.

Die Folge eines langfristigen Blackouts ist meist der Stillstand des Lebens, so wie wir es gewohnt sind.

Wie kann ein Stromausfall oder Blackout entstehen?

Stromausfälle bzw. Blackouts können durch unterschiedliche Ursachen entstehen. Die wahrscheinlichsten Ursachen sind

  • Fehlende Versorgungssicherheit,
  • Cyberattacken und Terroranschläge,
  • Fehlende Netzstabilität,
  • Naturkatastrophen,
  • oder menschliches Versagen.

Wie vorhin schon erwähnt, haben beispielsweise Bauarbeiten in Berlin einen weitreichenden Stromausfall verursacht.

Es gibt jedoch noch andere Ursachen bzw. Szenarien in denen ein Blackout entstehen kann.

Wir haben die plausibelsten Ursachen für dich zusammengefasst und die Wahrscheinlichkeit in einem kurzen Fazit bewertet.

Ursache für Blackout S.1

Szenario 1: Fehlende Versorgungssicherheit

Die aktuelle Energiekrise in Deutschland schürt die Angst vor einem Blackout. Diese Sorge treibt auch den CDU-Parteichef Friedrich Merz um.

„Es droht eine vollkommene Überlastung des Stromnetztes im Herbst und Winter, sowie eine mangelhafte Versorgung mit Strom“

Friedrich Merz, CDU-Parteichef im Interview19

Der CDU-Parteichef fürchtet, dass viele Gaskunden aufgrund der gestiegenen Preise mit Strom heizen. Zudem befürchtet er eine Unterversorgung mit Strom aufgrund des Atomausstiegs.

Auch die Investment Bank J.P Morgan Chase & Co teilt anscheinend die Sorgen von Hr. Merz. Laut den neusten Pressemitteilungen hat die Bank bereits einen Notfallplan für einen Blackout in Deutschland erarbeitet19.

Deutschland erzeugt aktuell 51,5% des Stroms aus konventionellen Energieträgern.

Davon stammt fast ein Drittel aus Kohlekraftwerken. Dabei ist die Stromerzeugung aus Erdgas und Kernenergie stark rückläufig. Hintergrund sind die steigende Gaspreise sowie die Abschaltung von Kernkraftwerken20.

Stromerzeugung in Deutschland

Eigene Darstellung in Anlehnung an Statistisches Bundesamt20

Die Stromerzeugung aus Gas sollte auch in Zukunft weiter stark rückläufig sein, da aktuell (Datum 08.09.2022) kein Gas mehr durch Nordstream 1 geliefert wird.

Der Lieferstopp führt unweigerlich zu steigenden Gas- aber auch Strompreisen21.

Um die Stromversorgung im Winter zu sichern hat die Regierung erneut einen Stresstest durch die Übertragungsnetzbetreiber durchführen lassen.

„Der zweite Netzstresstest kommt zu dem Ergebnis, dass krisenhafte Situationen im Stromsystem im Winter 22/23 zwar sehr unwahrscheinlich sind, aktuell aber nicht vollständig ausgeschlossen werden können“

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz21 

Um die Versorgungssicherheit zu sichern werden folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Marktrückkehr Kohlekraft
  • Verbesserung Stromnetz
  • Weiterlauf AKWs als Notreserve

Fazit:

Die aktuelle Lage auf dem Energiemarkt bleibt weiter angespannt und die zukünftige Entwicklung ist wenig planbar. Das BMWK kann krisenhafte Situationen aktuell nicht ausschließen und aus diesem Grund solltet ihr das auch nicht tun. Aus diesem Grund empfehlen wir euch für den Winter eine Stromausfall Vorsorge zu treffen. Zudem solltet ihr regelmäßig Nachrichten lesen um über die aktuelle Situation informiert zu sein.

Ursache für Blackout S.2

Szenario 2: Cyberattacken und Terroranschläge

In der modernen Welt werden Kriege immer häufiger vom Computer aus geführt.

Es gibt unzählige Beispiele wo Gruppierungen von Hackern in fremde Netzwerke eingedrungen sind. Hierbei handelt es sich teilweise sogar um von Regierungen unterstütze oder beauftragte Hacker.

Somit werden Cyberattacken zur zunehmenden Gefahr für Unternehmen und auch Staaten.

Beispielsweise wurde 2015 der Bundestag Ziel eines Cyberangriffs. Dabei wurden sensible Dokumente und die interne Kommunikation der Abgeordneten gestohlen. Man vermutet, dass der Angriff durch russische Hacker ausgeführt wurde6.

Neben dem deutschen Bundestag wird auch die deutsche Industrie unablässig von Hackern angegriffen. Laut der FAZ gibt es teilweise bis zu 20.000 Angriffe pro Tag7.

Nun ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass solche Cyberangriffe sich auch gegen die Stromversorgung richten können.

Ein Angriff auf die elektrische Versorgung kann Millionen von Menschen schädigen und die Infrastruktur eines Landes binnen weniger Minuten lahm legen.

Ein erfolgreicher, präziser Angriff auf diesen Bereich der kritischen Infrastruktur würde das Leben, wie wir es kennen, lahmlegen

Thomas Fetten, Chef der Telekom Security2.

Tipp der Redaktion:

Der Autor Marc Elsberg hat in seinem 2012 erschienen Roman „Blackout“ die Folgen eines flächendeckenden und langanhalten Blackouts in Europa aufgrund eines Cyberangriffs beschrieben. Das Buch bzw. Hörbuch ist natürlich Fiktion, beschreibt das Szenario eines Blackouts jedoch sehr realistisch. Bei der Recherche hat der Autor mit diversen Energie-Experten gesprochen.

Hörspiel direkt bei Audible anhören

Auch während des Krieges in der Ukraine soll das dortige Stromnetz mehrmals Ziel eines Hackerangriffs gewesen sein. Laut der der Süddeutschen Zeitung sollen sich angeblich russische Hacker mit spezieller Software Zugang zur Steuerungstechnik von Umspannwerken verschafft haben. Der Cyberangriff konnte jedoch abgewehrt werden8.

Fazit:

Cyberangriffe auf Unternehmen und Staaten sind mittlerweile fast schon an der Tagesordnung. Diese Angriffe haben jedoch größtenteils Industriespionage als Ziel. Dennoch sind Angriffe auf die Infrastruktur eines Landes durchaus wahrscheinlich.

Ursache für Blackout S.3

Szenario 3: Fehlende Netzstabilität

Durch den vermehrten Einsatz erneuerbaren Energien und die Abschaltung von Kohle- und Atomkraftwerken wird die Stromerzeugung in Deutschland schwankungsanfälliger und weniger planbar.

Das wiederum kann negative Auswirkungen auf die Netzstabilität haben.

Zudem können weitere Ereignisse, wie der Ausfall eines Kraftwerks oder die Beschädigung einer Stromtrasse einen Einfluss auf die Netzstabilität haben.

In einem Stromnetz besteht Netzstabilität, wenn die Menge an Strom, die eingespeist wird gleich der Menge ist, die aktuell abgerufen wird. Die Frequenz zeigt an, ob das Stromnetz stabil ist. Das deutsche Stromnetz hat übrigens eine Frequenz von 50 Hertz9.

Kann es zu einer plötzlichen Änderung der Frequenz und somit zum Blackout kommen?

Ja, es kann durch unvorhergesehene Ereignisse zu Netzinstabilitäten kommen.

Am 08. Januar 2021 kam es im europäischen Stromnetz zu einem gravierenden Vorfall, der fast einen Blackout zur Folge hatte.

Auslöser dieses Vorfalls war die automatische Abschaltung eines 400-Kilovolt-Sammelschienenkupplers in der kroatischen Umspannanlage Ernestinovo.

In Folge dessen lösten mehrere Sicherheitselemente im Stromnetz aus wodurch eine Aufteilung des Netzgebietes entstand10.

Dies wiederum führte dazu, dass in einem Teil des Netzgebiets die Frequenz sprunghaft anstieg und in dem anderen Teil abfiel. Dadurch wurden beispielsweise Industrieverbraucher in Frankreich und Italien automatisch vom Netz genommen.

Den gesamten Bericht zum Vorfall findest du übrigens hier: Link.

Dieser Vorfall ist nicht auf den Einsatz erneuerbarer Energien zurückzuführen, jedoch können diese für derartige Netzstörungen sorgen11.

Wie schätzen Experten die Netzstabilität in Deutschland ein? (h4)

Das deutsche Stromnetz gilt als eines der stabilsten auf der Welt. Im Zuge der Umstellung auf erneuerbare Energien wird die Angst vor Netzinstabilitäten immer größer.

„Die Energiewende und der steigende Anteil dezentraler Erzeugungsleistung haben weiterhin keine negativen Auswirkungen auf die Versorgungsqualität.“

Bundesnetzagentur11

Zudem ist das deutsche Stromnetz durch diverse Mechanismen gesichert. Dazu gehören unteranderem die Momentanreserve oder das N-1-Kriterium.

Jedoch können unvorhergesehene Ereignisse in einem größeren Ausmaß weiterhin die Netzstabilität gefährden.

So gaben vier Übertragungsnetzbetreiber gegenüber BR24 an, dass die Möglichkeit eines großflächigen Stromausfalls gegeben ist. Dies ist jedoch nur möglich, wenn es zu einer Verkettung von zahlreichen Umständen kommt12.

Aus diesem Grund werden großflächige Stromausfälle bzw. Blackouts im Rahmen der Notfallplanung berücksichtigt.

Fazit: Ein großflächiger Stromausfall durch Netzinstabilität ist sehr unwahrscheinlich. Auch der vermehrte Einsatz von erneuerbaren Energien sorgt für keine Netzinstabilitäten. Es gibt genug Sicherheitsmechanismen. Eine Stromausfall Vorsorge nur aufgrund von möglichen Netzinstabilitäten ist also nicht notwendig.

Ursache für Blackout S.4

Szenario 4: Naturkatastrophen

Gewitter, Stürme oder Überschwemmungen können die Stromnetze schwer beschädigen und für einen großflächigen Stromausfall sorgen.

Beim Jahrhundert-Hochwasser 2021 in Rheinland-Pfalz sowie Nordrhein-Westfalen kam es zu großflächigen Stromausfällen, weil die Infrastruktur in den betroffenen Gebieten großflächig zerstört wurde.

Am 25. November 2005 wurde der westliche Teil Deutschlands Opfer eines Schneechaos (auch bekannt als Münsterländer Schneechaos). Aufgrund der Wettereignisse wurden diverse Strommasten und -Leitungen zerstört. Dadurch waren ca. 250.000 Menschen bis zu drei Tage ohne Strom11.

Fazit:

Ein Stromausfall in Verbindung mit Naturkatastrophen ist realistisch. Menschen die in einem von schweren Wettereignissen betroffenen Gebiet wohnen sollten sich auf einen Stromausfall vorbereiten.

Ursache für Blackout S. 5

Szenario 5: Menschliches Versagen

Jeder macht Fehler. Dieses Sprichwort hat auch in Bezug auf einen möglichen Stromausfall einen wahren Kern. Es kann zu Schaltfehlern in Umspannwerken, Fehlern in der Bedienung von Kraftwerken oder zu unfreiwilliger Zerstörung während Bauarbeiten kommen.

Am 19 Februar 2019 hatten Bauarbeiter in Berlin versehentlich zwei zentrale Stromkabel durchtrennt. Bei 31.000 Haushalten ging das Licht aus.

Hierbei handelt es sich um den längsten Stromausfall der Nachkriegsgeschichte in Berlin. Die Stromversorgung konnte erst nach rund 31 Stunden wieder sichergestellt werden4.

Im Jahr 2006 wurde für die Überführung der „Norwegian Pearl“ durch den Netzbetreiber E.ON eine Hochspannungsleitung abgeschaltet. Die unmittelbare Folge war, dass es einen europaweiten Stromausfall gab, der über 10 Millionen Menschen betraf. Laut den späteren Ermittlungen waren menschliche Fehleinschätzungen der Hauptgrund für diesen Vorfall14.

Wie weitreichend die Folgen von menschlichem Versagen sein können zeigte sich auch am 28 September 2003 in Italien. Dort wurde aufgrund einer Fehleinschätzung eine Stromleitung in der Schweiz überlastet. Als Folge dieses Missgeschicks viel im gesamten Land Italien der Strom aus ca. 57 Millionen Menschen waren bis zu 18 Stunden ohne Strom15.

Fazit:

Die Stromversorgung ist ein sehr komplexes System, welches natürlich fehleranfällig ist. Ein Stromausfall ausgelöst durch menschliches Versagen ist durchaus realistisch.

Auswirkungen eines Blackouts

Je nach Länge kann ein Blackout für schwerwiegende Folgen in dem betreffenden Land sorgen.

Ein Blackout betrifft generell alle Bereich des Lebens.

Folgen Stromausfall und Blackouts

Einige Bereiche wie beispielsweise Versorgung oder die Industrie sind jedoch meist zeitverzögert betroffen. Industrie und öffentliche Einrichtungen können mithilfe von Notstromaggregaten einige Zeit überbrücken.

Zudem wird es am ersten Tag eines Blackouts auch nicht zu Hamsterkäufen kommen. Je länger sich die Krise zieht desto wahrscheinlicher werden die unten geschilderten Folgen.

Du siehst also, die richtige Stromausfall Vorsorge bzw. Blackout Vorsorge kann mitunter lebenswichtig werden.

Die richtige Stromausfall Vorsorge

Die richtige Stromaufall Vorsorge - Ratgeber

Stromausfälle zeigen deutlich wie verletzbar unsere moderne Infrastruktur ist. Die alltäglichsten Dinge wie Lampen, Fernseher, Herd, Backofen, Geldautomat, Ampelanlagen oder Zapfsäulen funktionieren nicht mehr.

Die richtige Stromausfall Vorsorge umfasst folgende Aspekte:

Wenn du alle Aspekte berücksichtigst, dann bist du definitiv gut vorbereitet auf einen Blackout.

Am Ende des Artikels findest du noch eine Stromausfall Checkliste (Link).

Stromausfall Vorsorge: Licht

Die wohl offensichtlichste Folge eine Stromausfalls ist die plötzlich fehlende Beleuchtung. Sollte ein längerer Stromausfall nach Sonnenuntergang oder in der dunklen Jahreszeit eintreten kann dies für viele Menschen zum Problem werden.

Jetzt mal ehrlich, hast du eine Taschenlampe zuhause? Die Lampe am Smartphone zählt übrigens nicht.

Die optimale Blackout Vorbereitung umfasst mehrere unabhängige Lichtquellen. Diese sollten ausreichend hell sein und eine lange Akkulaufzeit haben.

Da es eine Vielzahl von Lampen gibt haben wir dem Thema Notfalllampe einen eignen Artikel gewidmet.

Vorbereitung auf einen Stromausfall - Licht

Generell solltest du folgende Aspekte bei der Auswahl deiner Notfalllampe beachten:

  • Laufzeit > 24 Stunden
  • Aluminiumgehäuse und IPX8
  • Einfache Bedienung
  • Wechselbarer Akku mit Direktladefunktion
  • Unterschiedliche Helligkeitsstufen

Folgende Lampen solltest du kaufen, wenn du dich auf einen Blackout vorbereiten möchtest:

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Natürlich kannst du dich auch auf einem Stromausfall vorbereiten, indem du genug herkömmliche Leuchtmitteln wie Kerzen zu Hause hast. Hierbei steigt jedoch die Brandgefahr.

Stromausfall Vorsorge: Heizen ohne Strom

Nicht nur Elektroheizungen, sondern auch Gas- und Ölheizungen sind auf Strom angewiesen. Der Strom ist notwendig für die Steuerung sowie die Förderpumpen.

Sofern du also keinen Kamin zu Hause hast, ist die Gefahr hoch, dass du bei einem Stromausfall nicht heizen kannst. Zudem kann bei einem Stromausfall auch kein warmes Wasser erzeugt werden.

Heizen ohne Strom, geht das überhaupt?

Wir geben dir einige Tipps und Tricks wie du dich oder deine Wohnung warm halten und somit die optimale Stromausfall Vorsorge treffen kannst. Zudem zeigen wir dir alternative Heizungen ohne Strom.

Folgende Schritte solltest du befolgen..

  1. Sich selber warm halten
  2. Restwärme möglichst lange im Raum behalten
  3.  Alternative Heizung ohne Strom nutzen
Heizen ohne Strom - Schritte

Selber warm halten

Sollte die Heizung ausfallen und auf absehbare Zeit nicht wieder anspringen, dann solltest du schnellstmöglich dafür sorgen, dass du nicht frierst. Um sich selbst möglichst gut zu wärmen solltest du folgende Tipps beachten.

Zwiebelprinzip

Es ist mitten im Winter und die Heizung fällt aus. Die meisten von uns würden wahrscheinlich die Winterjacke aus dem Schrank holen und anziehen. Das ist jedoch nicht die beste Möglichkeit um sich warm zu halten.

Besser ist es, wenn du zwei oder drei dünne Schichten Klamotten anziehst, denn mehrere dünne Schichten, halten besser warm als eine Dicke.

Das liegt an dem zusätzlichen Luftpolster, welches zwischen den einzelnen Schichten entsteht.

Mithilfe des Zwiebelprinzips gerätst du übrigens weniger ins Schwitzen und du kannst besser auf Temperaturschwankungen reagieren.

Extremitäten schützen

Nachdem du mehrere dünne Schichten Klamotten angezogen hast, solltest du noch deine Extremitäten schützen.

Über den Kopf verliert der Mensch sehr viel Wärme. Aus diesem Grund solltest du immer eine Mütze tragen, wenn die Temperatur in den einstelligen Bereich sinken.

Zudem solltest du sowohl die Hände als auch die Füße möglichst warm halten. Dazu eignen sich Handschuhe sowie zwei Paar Socken übereinander.

Von Innen wärmen

Wenn du alle Maßnahmen ergriffen hast um dich gegen die Kälte von außen zu schützen, hast du noch die Möglichkeit dich von Innen zu wärmen. Das funktioniert natürlich nur, wenn du auch während eines Stromausfalls die Möglichkeit hast Wasser zu erwärmen.

Bei einem längeren Stromausfall im Winter, solltest du nach Möglichkeit regelmäßig warme Tees oder Suppen zu dir nehmen.

Wohnung möglichst warm halten

Bevor du dir Gedanken über eine alternative Heizung ohne Strom und Gas machst, solltest du zunächst alle Maßnahmen ergreifen um die Restwärme in der Wohnung zu behalten. Die meisten Stromausfälle sind meist nach einigen Stunden behoben. Deshalb ist eine Heizung ohne Strom und Gas meist nicht notwendig.

Folgende Dinge solltest du nach einem Stromausfall tun, wenn die Heizung ausfällt.

Türen schließen und abdichten

Du solltest darauf achten, dass die Türen geschlossen sind bzw. sofort geschlossen werden, wenn du den Raum verlässt. Dadurch kann weniger Wärme entweichen.

Zudem solltest du darauf achten, dass keine kalte Luft durch den Türspalt in die Wohnung bzw. den Raum gelangt. Dazu kannst du den Türspalt mit Handtüchern abdichten.

Fenster schließen und abdichten

Neben den Türen solltest du auch alle Fenster schließen und abdichten. Hierzu kannst du die vorhandenen Jalousien, Vorhänge oder Rollläden nutzen. Falls du keine Rollläden hast und deine Fenster nicht gut isoliert sind, kannst du die Fenster auch zusätzlichen Decken abhängen.

In einer echten Notsituation, wie einem mehrtägigen Stromausfall im Winter, kann zusätzliche Isolation überlebensnotwendig sein.

Mit allen Familienmitgliedern in einem Raum aufhalten

Wenn der Worstcase eintritt und es sich abzeichnet, dass der Stromausfall einige Tage andauert, solltest du dich nach Möglichkeit die meiste Zeit nur in einem kleinen Raum aufhalten. Das gilt auch für die restlichen Familienmitglieder.

Es ist einfacher einen kleinen Raum statt der ganzen Wohnung warm zu halten. Alleine die Körperwärme von 2 bis 3 Personen sorgt schon für einige Grad Unterschied zur Außenwärme.

Stromausfall Vorsorge: Alternative Heizung ohne Strom

Heizen ohne Strom und Gas während eines Stromausfalls ist nicht unmöglich. Es gibt einige Möglichkeiten sich auf ein solches Szenario vorzubereiten.

Achtung!

Die vorgestellten Möglichkeiten basieren alle auf fossilen Brennstoffen. Es herrscht somit Brand-, Erstickungs- und Vergiftungsgefahr. Solltest du auf eine der vorgestellten Möglichkeiten zurückgreifen beachte bitte die Sicherheitshinweise des jeweiligen Produkts. Zudem solltest du einen Kohlenstoffmonoxid Melder, Feuermelder und einen Feuerlöscher im Haus bzw. Raum haben. Weiterhin solltest du auf eine ausreichende Luftzufuhr achten.

Die beste Möglichkeit fürs Heizen ohne Strom ist der Kaminofen. Falls du so einen Kaminofen und genug Brennmaterial daheim hast, bist du bereits bestens für einen langanhaltenden Stromausfall gewappnet.

Ein Kaminofen spendet im Notfall nicht nur Wärme, sondern eignet sich auch um Wasser zu erwärmen bzw. zum Kochen.

Falls du keinen Kaminofen hast, gibst es weitere alternative Heizungen ohne Strom, die du nutzen kannst.

Gasheizer als Notfallheizung

Kleine Gasheizungen stammen aus dem Campingbereich und sind eigentlich für den Outdooreinsatz gedacht. Es gibt sie in unterschiedlichen Variationen und Größen.

Die Leistung ist ausreichend um kleinere bis mittlere Räume zu beheizen. Die Geräte überzeugen durch eine kompakte Bauweise und eine einfache Inbetriebnahme.

Vorteile

  • Geräte sind Plug-and-Play
  • Kompakte Bauweise
  • Leistungsstark
  • Kartuschen sind (noch) überall verfügbar
  • Einige Geräte bieten Kipp-Abschaltung
  • Können anderweitig verwendet werden (Camping, Grill- o. Garagenparty)

Nachteile

  • Hohe Anschaffungskosten
  • Betrieb ist aktuell sehr teuer
  • Es kann zu Bränden kommen
  • Frischluftzufuhr muss dauerhaft gewährleistet sein

Im Internet finden sich zahlreiche Geräte zu teilweise niedrigen Kosten. Wir raten dir jedoch von solchen „Low-Budget“-Geräten ab, da diese nicht die angegebene Heizleistung haben und der Einsatz aufgrund Sicherheitsmängeln teilweise gefährlich ist.

Unseren Recherchen zufolge ist Mr. Heater einer der besten Gasheizer. Das Gerät erfreut sich besonders in den USA einer großen Beliebtheit und wird als wichtiger Bestandteil einer Blackout Vorbereitung genannt.

Das Gerät kann mit Schraubkartuschen sowie mit großen Gasflaschen betrieben werden. Hierzu muss jedoch ein Adapter erworben werden. Besonders praktisch ist die Kipp-Abschaltung sowie die automatische Abschaltung bei Sauerstoffmangel.

Leider ist das Gerät in Deutschland recht teuer. Die Preise für das Geräte dürften in 2022 sicher noch steigen.

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Petroleumofen als Notfallheizung

Eine weitere alternative Heizung ohne Strom sind Petroleumöfen bzw. Petroleum Heizungen.
Diese Geräte sind teilweise günstiger als die vorher vorgestellten Gasheizer, eignen sich aber ebenso um kleine- bis mittlere Räume zu heizen.

Im direkten Vergleich zu Gasheizern zeigt sich, dass die Petroleumöfen nicht so energieeffizient sind.
Das heißt, der Betrieb ist teurer. Zudem benötigen Petroleumöfen einen zusätzlichen Docht.
In einer echten Notsituation ist dieser Umstand jedoch zu vernachlässigen.

Der benötigte Brennstoff ist aktuell einfach zu bekommen und lagerfähig.

Vorteile

  • Keine hohen Anschaffungskosten
  • Ausreichende Heizleistung
  • Kompakte Bauweise
  • Brennstoff ist überall erhältlich und lagerfähig

Nachteile

  • Geringere Energieeffizienz als Gasheizer
  • Petroleum aktuell sehr teuer
  • Betrieb erfordert zusätzlichen Docht

Wie bei den Gasheizern empfehlen wir dir ein Markengerät zu kaufen. Dadurch stellst du sicher, dass das Gerät in einer Notsituation wirklich funktioniert und der Betrieb sicher ist.

Nach unserer Ansicht nach ist der Petroleumofen von Ocean Tec eine geeignete Notfallheizung.
Das Gerät überzeugt durch einen niedrigen Verbrauch, einer kompakten Bauweise sowie einem hohen Tankvolumen.

Zudem bietet das Gerät die Möglichkeit zu kochen.

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Petroleumlampe als Notfallheizung

Während der Weihnachtszeit ist dir sicher ausgefallen, wieviel Wärme ein Adventskranz abstoßen kann, wenn alle Kerzen brennen. Die Temperatur in einem kleinen Raum kann dadurch um einige Grad steigen.

Natürlich ist das Heizen mit Kerzen keine wirkliche Option, da die Brandgefahr relativ hoch und die Effizienz niedrig ist.

Anders ist es bei Petroleumlampen. Diese Lampen stoßen einen gewissen Grad an Wärme ab und sorgen gleichzeitig für ein angenehmes Licht.

Vorteile

  • Geringe Anschaffungskosten
  • Geringe Betriebskosten
  • Zusätzliche Lichtquelle

Nachteile

  • Geringe Wärmeleistung
  • Eignet sich nur für sehr kleine & isolierte Räume
  • Betrieb erfordert zusätzlichen Docht

Wenn du also eine sehr gut isolierte Wohnung wohnst, dann können Petroleumlampen einige kostengünstige Alternative Heizung ohne Strom sein.

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Heizaufsätze als Notfallheizung

Die richtige Stromausfall Vorsorge kann einige Euro kosten, vor allem dann wenn man vorsorgt wen alle anderen das tun. Aufgrund des Ukrainekrieges sind bei allen vorgestellten Produkten die Preise erhöht wurden. Wir gehen auch davon aus, dass die Nachfrage nach diesen Produkten und somit auch der Preis weiter steigen wird.

Deshalb solltest du dir vorher überlegen, welche Geräte du bereits zuhause hast.

Eine große Mehrheit der deutschen besitzt beispielsweise einen Gasgrill16. Natürlich eignet sich ein Gasgrill nicht um die Wohnung zu heizen. Für die Gasflasche, die den Grill betreibt gibt es aber Heizaufsätze.

Diese Heizaufsätze sind ursprünglich für den Außenbereich gedacht. In einer echten Notsituation können diese jedoch auch Innen verwendet werden. Dabei muss natürlich auf eine ausreichende Luftzufuhr geachtet werden.

Ein Kohlenmonoxid Messer und ein Feuerlöscher sollten auch vorhanden sein.

Vorteile

  • Kostengünstige Anschaffung
  • Effiziente Nutzung bereits vorhandener Geräte
  • Gute Heizleistung

Nachteile

  • Erhöhte Brand- und Erstickungsgefahr
  • Punktuelle Wärme
  • Wird im Betrieb sehr heiß

Eine kostengünstige Notfallheizung ist beispielsweise der Gasheizstrahler von Einhell. Dieser kann ganz einfach an einer vorhandene 5kg oder 11kg Gasflasche befestigt werden.

Der Brenner ist durch ein Reflektor, Schutzgitter sowie eine Zündsicherung gesichert. Zudem wirbt Einhell damit, dass der Heizstrahler in gut belüfteten Hobby- und Werkstatträumen eingesetzt werden kann.

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Vorräte für Stromausfall

Wir haben dir bereits erklärt, dass bei einem langfristigen Stromausfall auch die Versorgung mit Lebensmittel erschwert werden könnten. Das liegt hauptsächlich daran, dass elektronische Kassen nicht mehr funktionieren und nur noch mit Bargeld gezahlt werden kann.

Zudem kann die Kühlkette unterbrochen werden. Somit sind einige Lebensmittel nicht mehr lagerfähig und somit nicht mehr verfügbar.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll genug Vorräte im Haus zu haben. Bei unserem Empfehlungen orientieren wir uns übrigens an den Vorgaben des BKK.

Wasserversorgung

Eine weitere unmittelbare Folge eines Blackouts ist, dass die meisten Haushalte kein fließendes Wasser mehr haben.

Aus diesem Grund sollte die optimale Stromausfall Vorsorge auch genug Trinkwasservorräte beinhalten.

Wieviel Wasser verbraucht ein Haushalt?

Eine Person verbraucht ungefähr 123 Liter pro Tag.

Davon entfällt jedoch der größte Teil auf Körperpflege (Duschen, Waschen etc.) und die Toilettenspülungen17.

Während eines Stromausfalls, solltest du deinen Wasserverbrauch auf ein Minimum reduzieren und im Vorfeld natürlich ausreichend Vorräte anlegen.

Das Bundesamt BKK empfiehlt übrigens 2 Liter pro Person und pro Tag18. Das ist jedoch das absolute Minimum.

Unserer Ansicht nach solltest du lieber 4 Liter pro Tag und pro Person einplanen.

  • Trinkwasser 2,5 Liter pro Tag
  • Hygiene 0,75 Liter pro Tag
  • Kochen 0,75 Liter pro Tag

Die Lagerung kann in extra dafür vorgesehen 30 Liter Kanistern erfolgen. In solchen Kanistern würden wir übrigens Brauchwasser für die tägliche Hygiene lagern.

Du kannst jedoch auch einige Wasserkisten auf Vorrat horten. Wir empfehlen dir hierbei Glasflaschen zu nehmen. Plastikflasche tendieren bei längerer Lagerung dazu, Weichmacher abzugeben.

Falls du im deinem Umfeld ein fließendes Gewässer hast, kannst du auch darüber nachdenken, ob du ein Wasserfilter kaufst. Sich nur auf den Wasserfilter zu verlassen empfehlen wir übrigens nicht.

Lebensmittelversorgung

Wenn du dich richtig auf einen Blackout vorbereiten möchtest, dann solltest du neben Wasser auch genug Lebensmittel parat haben.

Hierbei kannst du dich wieder an den Vorgaben des BKK orientieren18.

Grob zusammengefasst empfiehlt das BKK folgende Lebensmittel:

  • 3,5 Kilo: Getreide, Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln, Nudeln oder Reis
  • 4 Kilo: Gemüse und Hülsenfrüchte
  • 2,5 Kilo: Obst und Nüsse
  • 2,6 Kilo: Milch
  • 1,5 Kilo: Fisch, Fleisch, Eier

Bedenke jedoch, dass du die meisten Lebensmittel ohne Strom nicht zubereiten kannst. Zudem verderben einige Lebensmittel bei einem mehrtägigen Stromausfall schnell (Beispiel: Fisch, Fleisch).

Für die optimale Stromausfall Vorbereitung solltest du also auch einige Lebensmittel kaufen, die nicht so schnell verderben und nicht gekocht werden müssen.

Zum Beispiel:

  • Haferflocken
  • Grieß
  • Knäckebrot, Zwieback oder Dosenbrot
  • Kekse
  • Trockenfleisch
  • Thunfisch aus der Dose
  • Obst aus der Dose
  • Dosensuppen oder Ravioli

Haferflocken können beispielsweise in kalten Wasser eingeweicht und mit Zimt oder Dosenobst verfeinert werden.

Im Internet werden immer wieder sogenannte Notrationen oder Notvorräte beworben. Hierbei handelt es sich um lange lagerbare Essensrationen. Aufgrund des hohen Preises raten wir davon ab, solche Rationen in deine Stromausfall Vorsorge aufzunehmen.

Am besten du konzentrierst dich auf die oben genannten Produkte.

Stromausfall Vorsorge: Kochen ohne Strom

Da wir nun kurz über das Thema Vorräte gesprochen haben, sollten wir uns noch dem Thema Kochen ohne Strom widmen. Für viele wird Kochen ohne Strom zur großen Herausforderung.

Für kleines Geld kannst du auch in diesem Bereich die richtige Vorsorge für einen Blackout treffen.

Bevor du dir aber eine alternative Kochmöglichkeit zulegst, solltest du dir überlegen ob du nicht jetzt schon eine solche Möglichkeit besitzt.

Falls du einen Gasgrill hast, kannst du darauf auch einen Topf mit Wasser erwärmen und Nudeln oder Reis kochen. Selbiges gilt für einen Holzkohlegrill.

Hast du ein Haus mit Garten kannst du eine Feuerschale oder Feuerstelle nutzen. Wenn du einen Kaminofen im Keller hast, kannst du darauf kochen.

Kochen ohne Strom - Vorhandene Optionen

Übrigens auf dem bereits vorgestellten Petroleumofen von Ocean Tec kannst du auch kochen.

Falls du keine der oben aufgezeigten Möglichkeiten zuhause hast, dann kannst du eine der folgenden Gegenstände nutzen.

Kochen ohne Strom: Esbit Spiritus Kocher

Hierbei handelt es sich um die aktuell von uns präferierte Lösung. Wir haben uns den Esbit Spiritus Kocher incl. 5 Liter Brennspiritus vor einiger Zeit bestellt.

Der Kocher überzeugt durch ein sehr geringes Packmaß und Gewicht. Mit einem Volumen von bis zu 985ml ist der Kocher ausreichend um eine Mahlzeit zuzubereiten, die für 2 Personen ausreichend ist. Natürlich kannst du auch einen größeren Topf aus der Küche benutzen.

Zudem ist die Handhabung sehr einfach und der Brennstoff ist aktuell günstiger als bei Gaskochern.

Vorteile

  • Geringe Anschaffungskosten
  • Gute Effizienz
  • Günstiger Brennstoff
  • Vielseitig einsetzbar

Nachteile

  • Erhöhte Brandgefahr
  • Limitiertes Volumen

Wir benutzen den Esbit Spiritus Kocher übrigens hauptsächlich auf Trekking- und Wandertouren.

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Kochen ohne Strom: Gaskocher

Die wohl beliebteste Lösung um ohne Strom in der Wohnung zu kochen, ist ein Gaskocher.

Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die meisten Gaskocher werden mit einer Gaskartusche betrieben.

Unsere Empfehlung um ohne Strom in der Wohnung zu kochen ist der Campingaz Camp Bistro DLX. Die Anschaffungskosten betragen zwischen 30 und 40 Euro. Das ist relativ wenig. Leider sind aufgrund des gestiegenen Gaspreises die Betriebskosten enorm hoch. In einer echten Notsituation ist das jedoch zu vernachlässigen.

Laut des Herstellers hat das Gerät eine Maximalleistung von 2.200 Watt und eine Laufzeit mit einer Kartusche von bis zu 75 Minuten.

Vorteile

  • Geringe Anschaffungskosten
  • Hohe Leistung
  • Einfacher Betrieb
  • Stufenlos verstellbar
  • Sicherungsventil

Nachteile

  • Hohe Betriebskosten
  • Erhöhte Brandgefahr
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Stromausfall Vorsorge: Kommunikation & Information

Sich zu informieren oder mit anderen Leuten zu kommunizieren ist während eines Stromausfalls nicht mehr so einfach.

Besonders der Erhalt von Informationen ist stark eingeschränkt, denn Radio, Fernsehgeräte und der lokale Internetzugang fallen aus.

Natürlich kann über das Smartphone sowohl das Internet genutzt als auch telefoniert werden. Bei einem flächendeckenden Stromausfall kann es aufgrund des erhöhten Aufkommens von Anrufen jedoch zu Überlastungen der Funkzellen kommen. Zudem geht irgendwann der Handyakku zur Neige.

Wie kann man sich ohne Strom informieren?

Damit du auf dem laufenden bleibst, benötigst du ein vom Strom unabhängiges Radiogerät. Diese können glücklicherweise für kleines Geld erworben werden. Es gibt sowohl batterie- als auch akkubetriebene Geräte.

Übrigens, das BBK empfiehlt ein batteriebetriebenes Radio im Haus zu haben (Q20).

Damit du nicht unnötig viel Geld ausgibst, empfehlen wir dir die Selbst-Sicher Kurbellampe mit integrierten Radio.

Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe. Du hast eine Notfalllampe sowie ein Radio. Aufgrund der Kurbelfunktion bist du unabhängig vom Stromnetz.

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Quellen

1) Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Link

2) RedaktionsNetzwerk Deutschland. Link.

3) Wiederaufbau.rlp. Link.

4) Deutschlandfunkkultur. Link.

5) Gesamtverband der Versicherer. Link.

6) Handelsblatt. Link.

7) Frankfurter Allgemeine. Link.

8) Süddeutsche Zeitung. Link.

9) Net4energy. Link

10) Amprion. Link

11) VDI Nachrichten. Link

12) BayrischerRundfunk24. Link

13) Westfälische Nachrichten. Link

14) Bundesnetzagentur. Link

15) Spiegel. Link

16) Statista. Link.  

17) Umweltbundesamt. Link.

18) Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Link.

19) Stern. Link

20) Statistisches Bundesamt. Link

21) Finanzen.Net. Link

22) Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Link